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Manhattan Last & Shine Nagellack – 200 Sweet Creams

Es ist mal wieder Zeit für einen Nagellack und weil ich meine Suche nach dem perfekten Nude noch nicht aufgegeben habe, versuchte ich es mal mit der Nuance 200 Sweet Creams aus der Last & Shine Reihe von Manhattan. Tragefotos und eine kleine Review findet ihr nach dem Klick!

Nude auf den Nägeln ist ein echtes Problem für mich. Was auf Augen und Lippen quasi ständig praktiziert wird, bringt mich für die Finger zum verzweifeln. Der eine deckt zu viel, der andere zu wenig, der dritte wird immer ungleichmäßig. Und was farblich das Optimum wäre ist auch eine gute Frage: zu gelblich, zu rosa, zu dunkel, zu hell. Trotzdem gebe ich die Suche nach dem perfekten Nude-Nagellack nicht auf. Aktueller Versuch der Reihe ist Sweet Creams von Manhattan.

Sweet Creams ist ein nur leicht deckender, weißlicher Lack, der ganz minimal ins rosafarbene geht. Die leichte Deckkraft ist bei solchen Nude-Nuancen häufig anzutreffen, ist aber gleichzeitig auch ein Problem für mich. Der doch recht flüssige Nagellack war für mich nur schwer zu dosieren und so landete immer unterschiedlich viel Farbe auf den Fingern. Durch den ungleichmäßigen Auftrag entstand ein recht unruhiger Look, bei dem die verschiedenen Nägel nicht nur unterschiedlich stark weiß getönt sind, sondern auch auf einzelnen Nägeln die Deckkraft unregelmäßig ist. Auf dem folgenden Foto ist recht gut zu sehen, dass der Zeigefinger viel heller ist als die anderen und sowohl auf Mittel- als auch Ringfinger der Lack irgendwie scheckig ist. Und das obwohl ich mehrfach einzelne Nägel ab- und dann wieder neu lackiert habe!

Manhattan Sweet Creams Nagellack 3

Das Lackieren selbst ist mit dem großen Pinsel und dem viereckigen Deckel total in Ordnung, auch wenn ich den Applikator für kleine Nägel etwas überdimensioniert finde und dort deshalb recht schnell Patzer entstehen. Leute mit insgesamt kleineren Nägeln sollten vermutlich wirklich in einem bzw. maximal zwei Zügen arbeiten, aber ich persönlich brauche immer mindestens drei für ein vernünftiges Ergebnis an den Nagelrändern.

Einen Unterlack habe ich mir bei dieser Farbe gespart. Mit meinem Standard-Topcoat, dem Essie Good to Go, hielt der Lack drei Tage bis zu den ersten größeren Absplitterungen durch. Auch wenn Tipwear bei nudigen Tönen wenig auffällig ist, habe ich danach direkt ablackiert, da mich die unregelmäßige Deckkraft schon die ganze Zeit gestört hat. Die Fotos zeigen übrigens eine dicke bzw. zwei dünne Schichten Lack. Selbst bei drei Schichten bleibt das Nagelweiß sichtbar, was einen natürlichen Look unterstützt, mir jedoch insgesamt zu hell wird und das Problem der ungleichmäßigen Farbe nicht löst.

Manhattan Sweet Creams Nagellack 1

Wie ihr seht hatte ich so meine Probleme mit Manhattans Sweet Creams. Auch wenn die Farbe grundsätzlich echt schön ist und auf dem Zeigefinger schon ziemlich genau an meine persönliche „perfekte“ Nuance herankommt, wollte mir partout auch nach mehreren Anläufen kein gleichmäßiger Auftrag gelingen. Von Weitem sieht dies natürlich niemand. Mich stört es aber trotzdem. Ich werde den Lack noch etwas liegen lassen. Eventuell verdickt sich die Textur noch etwas mit der Zeit und lässt sich dann besser händeln. Sollte ich das in den Griff kriegen, ließe sich auch über die Nutzung eines zusätzlichen Basecoats nachdenken. Bei den vielen Versuchen, bei denen ich nochmal den kompletten Nagel ablackiert habe, hätte ich mit zusätzlicher Trocknungszeit für die unterste Schicht jedoch noch viel länger gebraucht… und glaubt mir: ich saß so schon den ganzen Abend an meiner Maniküre und war kurz davor mir eine andere Farbe zu suchen.

Weitere Tragefotos und Erfahrungen findet ihr zum Beispiel bei Blush Rush oder Pinkmelon. Linda vergleicht Sweet Creams mit Essie Fiji und bei Karin findet ihr ihn mit den anderen neudesignten Manhattan Lacken in einem Post zusammengefasst.

Welches ist eurer liebster Nude-Lack? Und wie handhabt ihr das mit so leicht deckenden Texturen?

Liebe Grüße

Eure Steffi

 

 

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