[Blogparade] Daily Glitzerlook mit Colourpop

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Die liebe MissXtravaganz lädt in ihrer aktuellen 15. Runde von Daily vs. Xtravaganz zum glitzern ein und da möchte ich natürlich nicht fehlen. Blogparaden sind für mich schon lange eins der schönsten Dinge an der Blogosphäre, weil sie so schöne Gelegenheiten bieten kreativ zu werden, die eigenen Produktbestände unter einem ganz anderen Blickwinkel durchzusehen und sich ein Stück weit aus der eigenen Komfortzone rauszubewegen. Lange genug habe ich bei jeder neuen spannenden Parade überlegt was ich wohl schminken und einreichen würde, Die Zeiten sind ja jetzt vorbei und so verbinde ich meine vor einigen Monaten entflammte Liebe zu den allseits gehypten Colourpop Supershock Shadows mit meiner relativen Abneigung gegen zwei Vertreter, die bereits in der ersten Bestellung mit dabei waren und dennoch nie so richtig mein Herz erobern konnten. Problem an den beiden: sie glitzern wiklich heftig! Die beiden Stars dieses Make-ups, die im wahrsten Sinn des Wortes um die Wette glitzern standen also schnell fest.

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Es handelt sich hier wirklich um ein sehr einfaches und schnelles Alltags-AMU, dass sein besonderes etwas allein durch den Glitzer und die schwarze Umrandung erhält. 5 Produkte, 5 Minuten und nicht ein Pinsel. So easy geht es bei mir selten – bzw. ohne Colourpop gar nicht.

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Verwendete Produkte AMU:

Urban Decay 24/7 Glide on Pencil in Perversion (=schwärzer als schwarz)
Essence Eyeliner Pen Waterproof (schwarz)
Maybelline The Colossal Volum‘ Express Mascara
Colourpop Supershock Shadow in „I heart this“ – ein silbrig-hellgoldener Ton
Colourpop Supershock Shadow in „3“ – eine braun-taupe Base mit tonnenweise Glitzerpartikeln

 

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Das Augen-Makeup selbst ist dann eigentlich nur noch aus dem Standardbaukasten. Den helleren Ton mit den Fingern aufs innere, den dunkleren aufs äußere Drittel des Lids. Erst nur leicht mit dem Finger in die Farbe und anschließend ebenso vorsichtig aufs Lid tupfen um einen möglichst weichen Übergang zu erhalten, anschließend mit mehr Druck und eher wischenden Bewegungen die Deckkraft erhöhen. Wer sich nicht die Finger schmutzig machen mag oder die Farben und Effekte intensivieren möchte kann sich an Talasias Tipp halten und einen der eigentlich so verpöhnten Schaumstoffapplikatoren zum Auftrag verwenden, wie sie vielen Lidschatten beiliegen.

 

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Anschließend noch mit den bevorzugten Produkten schnell die Wasserlinie oben und unten schwärzen und die Wimpern tuschen.

 

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Der restliche Look ist schlicht und einfach:

Augenbrauen: Catrice Eyebrow Stylist in 020 Date with Ash-Ton
Teint: Missha Perfect Cover BB-Cream No. 13 & Concealer Mac Select Moisturecover NW15
Kontur: Essence I love nude Lidschatten in 05 my favourite tauping
Blush: Mac Well Dressed
Lippen: vergessen – deshalb auch keine Fotos

Fertig!

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Ich hoffe euch gefällt der Look, auch wenn die Farben und Effekte nicht ganz so hübsch rüberkommen wie ich mir das vorgestellt habe. Ich übe fleißig weiter.

Und in der Zwischenzeit: Besitzt ihr einen der beiden Lidschatten? Wie steht ihr zu Glitzer im Alltag?

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What’s in my bag? Eine Handtasche zieht blank

In meinem ersten „richtigen“ Blogpost möchte ich euch die Gelegenheit geben mich etwas besser kennenzulernen. Und was gibt mehr Aufschlüsse über die Persönlichkeit einer Frau als deren Handtasche? Ich persönlich lese sehr gerne solche Posts, also ihr ja vielleicht auch. Es ist ein wenig so wie Mäuschen spielen. Mich interessiert es einfach brennend, was sich so in den Untiefen versteckt. Bloß Schlüssel, Handy und Portemonnaie oder doch kiloweise Zeug um für jede Eventualität gerüstet zu sein? Gerade bei Beautybloggern kommt für mich immer noch das Interesse hinzu, welches Make-up warum täglich mit sich rumgeschleppt wird und wie das Ganze hübsch und/oder praktisch verpackt wird.

 

Darf ich vorstellen? Dies ist meine tägliche Begleiterin: Alexandra von Fritzi aus Preußen.

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Die harten Fakten:

Offizielle 25x35x10cm (BxHxT) in grünem, hochwertigem Kunstleder und kräftig roten Innenfutter. Den kurzen Henkel benutze ich nur selten um mir kurz die Tasche überzuwerfen,  aber der abnehmbare Schultergurt ist dafür mit 150cm ungewöhnlich lang, was mir sehr entgegen kommt und im übrigen ein Hauptgrund dafür ist, dass ich dieser Taschenmarke schon einige Jahre treu bin. Alexandra begleitet mich jetzt seit etwa 3 Monaten, seitdem ich ihre große schwarze Schwester Anett nach Jahren in Rente schicken musste. Leider sind beide anscheinend nur noch in wenigen Farben und in Restbeständen zu haben, daher hoffe ich einfach mal das Fritzi aus Preußen demnächst wieder ein Taschenmodell herausbringt das mir ähnlich gut gefällt.

Doch nun zum Inhalt:

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Ich habe der Einfachheit halber mal durchnnummeriert:

  1. ein kleines Kosmetiktäschchen mit Pflastern und Tabletten
  2. meine Wasserflasche die immer dabei sein muss. Früher trug ich sogar 1,5l Wasser täglich mit mir herum, mittlerweile reichen mir aber auch 0,75l.
  3. eine kleine Tupperdose mit Snacks. Meist Knoppers, Pick-ups oder eine kleine Packung Butterkekse. Manchmal überfällt mich unterwegs der Hunger und dann muss es sofort etwas Kleines geben, sonst fall ich um. Und da hab ich lieber immer was dabei als mich auf die Suche nach Bäcker, Tankstelle o.ä. machen zu müssen.
  4. meine Picard Switchbag – DER Helfer für schnelle Handtaschenwechsel. Praktisch wechsel ich nur selten die Tasche, theoretisch könnte ich es dank dieses kleinen Gadgets aber häufiger tun. Lohnt sich aber auch so, weil es mir erleichtert mich zurechtzufinden. Den genaueren Inhalt zeige ich euch weiter unten.
  5. diverse Stoffbeutel für spontane Einkäufe
  6. Portemonnaie – absolut unspektakulär und meist am überlaufen vor lauter Kassenbons und Merkzetteln
  7. Handschuhe – es ist ja offiziell noch Winter… ich geh die mal auspacken.

Das ist also der Normalzustand meiner Tasche, denn tatsächlich ist der Inhalt über die Jahre fast unverändert geblieben. Lediglich die Lippenstifte ändern sich ab und an, aber eigentlich auch nur dann wenn a) entweder der Reißverschluss nicht mehr zugeht oder ich b) dringend einen bestimmten Lippenstift suche, den ich mal für unterwegs zum auffrischen in die Handtasche geworfen habe. Diese Lippenprodukte finden sich immer in der kleinen Reißverschlusstasche auf der Außenseite der Tasche, die aktuell das alles hier beherbergt:

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Von links nach rechts:

  • mein absoluter Lieblingslippenstift, der leider aus dem Sortiment genommen wurde: Clarins Rouge Prodige in 107 tea rose (Review bei Karin von innen und außen, die ihn irgendwann später nochmal auf ihrem Blog zeigte, woraufhin ich mich absolut in diese Farbe verliebt habe)
  • Lippenpflege von Jack Black in der Sorte Black Tea inspiriert von Carina von Creamsbeautyblog, die die eigentlich für Männer gedachte Lippenpflegereihe mehrfach bei ihren Favouriten listete und als Holy Grail beschrieb (vgl. ihre Posts dazu). Ich mag die Produkte auch sehr gerne und schleppe deshalb immer einen davon in meiner Handtasche mit mir herum
  • Too faced Melted LongWear Lipstick in Melted Fig – ein hübscher matter und recht lang anhaltender Liquid Lipstick, der je nach Auftragemenge mehr lila oder pink aussieht. Passt zu meinem Schal und ist deshalb im Moment immer mit dabei.
  • Colourpop LippieStix in Contempo – ein wunderschöner alltagstauglicher Pinkton, der quasi mein „my lips but better“-Ton ist und deshalb auch meine absolute Lieblingsfarbe von Colourpop. Dementsprechend abgegrabbelt ist auch schon der hübsche Holo-Glitzer-Aufdruck. Davon ist nicht mehr wirklich was zu lesen. Zum Glück steht die Nuance unten auf der Hülse.
  • und ein Kuli – ich hab immer mehrere dabei, aber finde selten einen wenn ich ihn suche

 

Das meiste verbirgt sich aber in meiner Switchbag. Ich habe euch mal versucht das Innenleben abzulichten. Sie hat außen auf Vorder- und Rückseite mehrere Taschen und ist innen auch voller Einteilungen. Die Switchbag gibt es in zwei Größen. Leer lassen kann man ja aber immernoch einen Teil des Volumens, anbauen ist dagegen schwer. Und da ich eh keine kleinen Taschen habe, durfte es also gleich die größere sein.

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Darin findet sich alles, was ich unbedingt bei einem Taschenwechsel mit dabei haben möchte:

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  1. Hygieneprodukte
  2. Taschentücher
  3. nochmal Tabletten, Nasenspray und Sagrotantücher
  4. ein USB-Stick
  5. diverse Kugelschreiber
  6. ein Travalo – darin kann man sich sein Lieblingsparfum für unterwegs abfüllen. Ich fand die Idee anfangs ganz toll, kann es aber nur eingeschränkt empfehlen. Theoretisch befüllt man den Tavalo indem man die Düse unten auf den Sprühhals der Parfümflasche aufsetzt und pumpt als würde man ganz normal spühen. Praktisch war es bei mir so, dass sich bei den wenigsten Düften der metallische Sprühkopf abnehmen ließ um an das kleine Röhrchen zu kommen, dass man dann in die Düse des Travalo einführen kann. Also unbedingt vorher ausprobieren! So ist ein eher weniger geliebter Duft darin gelandet und dementsprechend benutze ich es nicht wirklich. Werde ich aussortieren.
  7. unter dem siebten Punkt fasse ich mal die ganzen „Beauty“-Helferlein zusammen: Compeed Blasenpflaster, ein Mini-Deo (Sorte zufällig), fast leere Tube Missha BB-Cream No. 13, Pippi Wind- und Wetter-Weltmeer-Creme (einfach eine reichthaltige Creme), Blistex Lippenpflege (gekauft als Jack Black zuhause lag, mein früherer Dauerbrenner) und ein Notfall-Makeup-Set bestehend aus einem Stummel Urban Decay 24/7 Glide-on Pencil in Perversion, einem längst nicht mehr erhältlichen gebackenen Manhattan-Lidschatten in dunklem lila, einem uralten Loreal Perfect Match Puder in ivory rose (eigentlich unpassend aber für unterwegs okay, hauptsächlich wegen dem Spiegel dabei) und der farbigen Lippenpflege von Burts Bees in Hibiscus.

 

Ich muss ehrlich sagen das ich regelrecht überrascht bin wie wenig Dinge sich in meiner Handtasche versteckt haben. Gefühlt wiegt sie eine Tonne und ist immer voll, obwohl ich alle paar Monate mal durchschaue, nur um zu dem Schluss zu kommen doch nichts daraus entbehren zu können. Ich dachte immer ich gehöre zu dieser Sorte Frau, die nur mit ihrer Handtasche bewaffnet jederzeit spontan das Land verlassen könnte. Klar, für manche mag der Haufen schon riesig sein. Aber ich frage mich immer wie Frauen die lediglich mit Schlüssel, Portemonnaie und Handy unterwegs überleben können… für mich wäre das nichts.

Apropos Handy und Schlüssel: Beides fehlt auf dem Foto wie die Scharfäugigen unter euch sicherlich schon entdeckt haben werden. Dies hat einen einfachen Grund. Beides befindet sich während ich zuhause bin nicht in der Handtasche. Das Handy habe ich immer am Mann (bzw. an der Frau) und mein Schlüsselbund hängt neben der Tür.

 

Ich hoffe euch hat dieser Einblick gefallen. Gehört ihr eher zur Fraktion leichtes Gepäck oder könntet ihr mit eurer Tasche jederzeit spontan das Land verlassen? Was darf in eurer Tasche auf gar keinen Fall fehlen?

Einen wunderschönen Abend

Eure Steffi

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Hello, it´s me!

Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog! Ich bin Steffi. Frischgebackene Betreiberin des Blogs „Schminkherz“.

Wie der Name schon sagt soll es auf diesem Blog natürlich primär um Beauty und Make-up in allen Variationen gehen. Daneben werde ich auch Plussize-Mode thematisieren, denn aus persönlicher Erfahrung weiß ich wie schwierig es sein kann auf dem unübersichtlichen Markt das richtige zu finden. Meine größere Liebe gilt allerdings der Kosmetik, denn diese ist immerhin figurtechnisch vollkommen frustfrei.

Ja und wer bin ich nun und warum mach ich das Ganze?

Seitdem ich mit 10 Jahren mein erstes Make-up-Produkt bekam wuchs mein Interesse an Schminke rasant an und mit 14 war an Schule ohne Lidschatten, Kajal und Puder gar nicht mehr zu denken. Was anfangs aus der für Teenager typischen Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper entstand wurde schnell zur Routine und machte mir bald schon unglaublichen Spaß. Diese Freude an Make-up, dem Ausprobieren und Herumexperimentieren mit neuen Farben und Produkten, die Verwandlung mit wenigen Handgriffen, die Zeit nur für mich alleine morgens am Schminktisch… all das ist geblieben.

Heute bin ich Mitte 20, gerade fertig mit dem Studium und auf der Suche nach dem ersten richtigen Job. Seit Jahren, mit ansteigendem Blog-Konsum, habe ich immer wieder überlegt ob ich nicht auch einen Beautyblog eröffnen möchte. Aber immer überwiegte die Unsicherheit. Kann ich das? Hab ich die Zeit dazu? Und will das überhaupt jemand lesen?

Vor einigen Monaten hatte ich das große Glück Frauen zu begegnen, deren Herz ebenso für Make-up schlägt wie meines. Es war ein so unglaublich befreiendes Gefühl das erste Mal in meinem Leben Menschen zu begegnen, die ebenso „anders“ sind wie ich. Die einen nicht blöd anschauen weil man mehr als 5 Lippenstifte besitzt. Die sich ebenso für den bunten Glitzer im neu erworbenen Lidschatten oder den feinen Schimmer des Highlighters begeistern können. Die sich ebenso stundenlang über Produkte und Marken unterhalten können, von denen der Durchschnittsmensch noch nie etwas gehört hat. Die ehrlich an der eigenen Meinung und am gemeinsamen Erfahrungsaustausch interessiert sind. Und vor allem: Frauen die genau diese Möglichkeit auch genießen.

Von da an ging mir die Idee *Blog* endgültig nicht mehr aus dem Kopf. Die letzten Wochen meiner Abschlussarbeit drehten sich nur noch um den Gedanken, dass ich danach endlich starten kann. Infos wurden gesammelt, abgewägt und verglichen. Ich will es ausprobieren. Ich wünsche mir Austausch über mein liebstes Hobby. Und vielleicht helfen meine Swatches oder Reviews jemandem bei einer Kaufentscheidung oder ein Look inspiriert dazu etwas Neues auszuprobieren. Natürlich ist das Projekt Schminkherz nicht nur organisatorisch, sondern vor allem auch technisch eine Herausforderung. Ich werde sicherlich eine Weile brauchen bis alles so aussieht und funktioniert wie ich es mir wünsche.
Aber: Ich will es wagen. Und nun ist es soweit. Ich versuche mein Glück!

Deshalb: Schön das ihr hierher gefunden habt! Macht es euch bequem, etwas zu lesen liegt bereit und ich hoffe wir werden eine schöne Zeit zusammen haben.

Steffi

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